Nachdem mein Blog hier seit Wochen in Südostasien nicht mehr zu öffnen ist, keiner mir den Grund hierfür nennen kann oder Abhilfe schafft, schreibe ich ab sofort einen neuen Blog auf Wordpress.
Hier der Link: http://juonto.blogspot.com/

@ 23.11.2012 – 02:50:31
Nachdem mein Blog hier seit Wochen in Südostasien nicht mehr zu öffnen ist, keiner mir den Grund hierfür nennen kann oder Abhilfe schafft, schreibe ich ab sofort einen neuen Blog auf Wordpress.
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@ 05.11.2012 – 15:28:24
Leider machte das Wetter nicht mit, schuld waren die Ausläufer eines Taifuns, die Tage gestalteten sich regnerisch und windig. Dies hielt uns aber nicht davon ab die Insel per Moped zu erkunden.
hier mußte Eintritt gezahlt werden, pro gezahltem Peso gibt es einen Beleg:

ab und an machten wir Pause...und liesen die Mopeds "waschen"!:-)

Die meisten Strassen sind nur Schotterpisten oder Erdstraßen, man kommt nur langsam voran. Dafür hat man tolle Natur um sich herum, sehr ursprünglich noch alles hier. Es ergab sich, dass wir jeden Tag unseren Kaffee in der Panaderia (Backshop) in Dapa tranken, die Mädels dort waren stets erfreut uns zu sehen.
sehr populär, das Fahrrad-Tricycle

so ne Art Busterminal, eben nur für weniger Fahrgäste:

in Santa Monica wurde gerade getanzt, war nett anzuschauen:

Den letzten Abend wollten wir dann in Gerneral Luna (GL) verbringen, dem Hotspot der Surfer. In GL ist "Cloud 9", hier trifft sich die internationale Surfelite jährlich. Wir hatten Wellen in Erwartung wie man sie aus Film und Fernsehen kennt - eine herbe Enttäuschung folgte. Die Wellen, zumindest zu dieser Zeit, waren eher wie am Bodensee bei gutem Wetter, fast nicht existent.
2 Nächte verbrachten wir im Ocean101 Beach Resort - gute Zimmer, leckeres Essen, günstig im Preis

Ein Nachtleben mit Bars und Discos ist auch noch fast gar nicht existent, erinnert mich an Panglao vor 10-15 Jahre.
Bedingt durch den Taifun verlängerten wir unfreiwillig 2 weitere Nächte, dann endlich konnten wir auf einer Schnellfähre wieder nach Surigao City zurück. Um die Bikes an Bord zu bringen, "durften" wir erstmal das Entladen des Bootes beobachten...1,5 Stunden!:-(

dann endlich konnten unsere Mopeds an Bord:

wieviel schon ins Wasser gefallen sind dort? :-)
diese "fast ferry" war nicht nur schneller als die Autofähre, die Atmosphäre und Ausblicke auch einiges besser. Teils fährt man mitten durch Mangroven.
Wir ließen es uns nicht nehmen noch im "Ocean Bounty" ein weiteres Mal zu speisen, dann ging es in Richtung Butuan City. Eigentlich wollten wir ja die Strecke an der Küste entlang nehmen...hätte wir den Abzweig nicht verpasst. Später waren wir froh darum, sahen dicke Regenwolken in dieser Region in den Bergen hängen, abregnen.
Wind und Sonne setzten unseren Augen zu - sieht aus wie 3 Tage durchgefeiert:

das mußte fotografiert werden: Vater, Mutter, Tochter unterwegs. Mama muss schauen gehen ob gefahren werden kann...

Wir kamen am "Lake Mainit" vorbei, sehr sehenswert,

schlußendlich waren wir dann wieder in Butuan City. Das letzte Mal lernte ich dort Annabel kennen. Sie war recht sauer auf ihren Ex-Freund aus Amerika: er finanzierte ihr Leben 5 Jahre lang mit 25-40.000 Peso monatlich, zahlte den Bau ihres Hauses. Sie traf ihn in dieser gesamten Zeit genau 2x. Er stellte seine Zahlung ein weil er eine andere Philippina kennengelernt hatte. Mittlerweile habe er kein Geld mehr berichtete Annabel mir erfreut. Dankbarkeit? Fehlanzeige! Auch meine Kritik prallte an ihr ab, wollte sie nicht hören...und ich sie gar nicht wiedersehen!!!
Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder nach Cagayan de Oro. Jeden 2. Tag bzw. Nacht fährt dort die Fähre ab nach Tagbilaran. Leider aber ist diese wohl stets gut gebucht, ausgebucht. Da die wir aber nicht in CDO bleiben wollten, entschieden wir uns eine Fähre nach Cebu City zu nehmen. Um 20Uhr ging es los, um 8Uhr morgens machten wir fest. Nein, eigentlich um 8:30Uhr, es dauerte tatsächlich 30 Minuten bis das Schiff richtig am Pier lag, festgemacht hatte.
Eine gute Stunde warteten wir dann bis unsere Mopeds aus dem Bau des Schiffes kamen, Unmengen an Fracht hatte das Schiff geladen.
In Cebu City kennen wir uns ja ganz gut aus, schnell hatten wir im Gästehaus eingecheckt, waren in der SM Mall zum shoppen, Kaffee trinken im Robinson. Am Abend ging es philippinisch essen und Pool spielen. In einem Nachtclub tranken wir ein Bier, um genau 1:54Uhr war alles vorbei, das Licht grell, die Mädels gingen, wir sassen noch vor unseren halb vollen Bieren...ups!:-(
Klar ging es dann noch ins "Juliana", immer wieder ein Genuß dort zu sein. An diesem Abend war der DJ besonders gut, stellte sich voll aufs Publikum ein, die Atmosphäre war grandios.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Bohol. Statt mit der Autofähre in 5 Stunden nahmen wir die Star Craft Fast Ferry nach Tubigon. Diese erreicht Bohol in weniger als 2 Stunden, mit den Mopeds kein Thema, diese wurden einfach aufgeladen und festgebunden an Bord.
Unterwegs passierten wir noch diese traumhafte Insel:

Als wir aus dem Hafen ausfahren wurden, hielt uns der Guard am Gate auf. Wir sollten erstmal zum Büro und zahlen!:-( Einmal 50 Peso und im 2. Büro 19 Peso. Wohl so eine Art Terminal Fee. Können sie das nicht bitte in den Fahrpreis mit einrechnen? :-(
Nach einer Stärkung bei Angel Burger (2 Cheeseburger für 34 Peso) ging es 53km weit nach Tagbilaran, 20km weiter war ich in Alona dann zurück.
unser Trip gesamt: 17 Tage, ca. 1600km per Moped, 650km per Schiff - jeden Kilometer und Peso wert!

@ 03.11.2012 – 08:32:06
An Bord lernten wir Liz kennen, die Lebensgefährtin von Tom. Anfang 2010 verbrachte ich 4 Wochen in seinem Gästehaus an der Otres Beach in Kambodscha. Nach behördlicher Schließung von 62 Geschäften dort, auch Tom's neu renoviertes war darunter, lernte er Liz online kennen, flog auf die Philis und entschied sich hier niederzulassen, ein neues Gästehaus zu schaffen.

das ist selbst für Philippinos zu niedrig angebracht
An Bord kann man auch einen Film ansehen...sollte man ein Fernglas dabei haben! :-)

Nach 4 Stunden Überfahrt erreichten wir Dapa, die Hafenstadt auf Siargao. Tom begrüßte uns und Liz dort, fuhr vor und zeigte uns den Weg zum "Bamboo Graden Resort".
Toll gelegen, direkt am Strand, eine nette kleine Anlage:

wer telefonieren oder simsen will legt sein Handy in die "phone box", nur dort ist ein Netz verfügbar.
Besonders das Essen ist zu empfehlen, die Pizzasosse z.B. ist ein Gedicht, aber auch Fisch und Thai-Gerichte schmecken hervorragend und sind günstig zu haben.
Tom's Resort ist nahe San Isidro:

statt im Sandkasten spielte die Kleine im Reis:

Tankstellen gibt es auf Siargao nur in Dapa und GL, Sprit bekommt man aber üeberall bei jedem Kiosk:

gerne erinnere ich mich an Assi's Aussage 2008 in Thailand: "und ich wunderte mich schon seit wann es rotes Cola gibt...!" :-)
@ 25.10.2012 – 06:17:13
Nach dem sogenannten "continental breakfast", fuer das wir sogar noch 100Peso extra zahlen mussten
, stiegen wir wieder auf unsere Bikes, Surigao City war als Ziel angesagt. Die Strecke sieht auf de Karte wunderbar aus, lange an der Kueste entlang, lt. Farbangabe eine gut ausgebaute Strasse. Aber Papier ist bekanntlich geduldig, dies bewies sich bald. Eine "ewige" Strecke ist "under construction", teils fuehlt man sich wie in einer Wintersimulation, der Untergrund ist sandig und man rutscht umher wie auf Schnee und Eis.
Auf 2 Raedern nicht wirklich ein Genuss.
Der Bus auf dem letzten Bild ist einer von "Bachelor Express", staendig sieht man sie. Dann ist Vorsicht angesagt, die Fahrer scheinen eine Wettfahrt zu machen - unglaublich wie die Jungs mit ihren grossen Kisten unterwegs sind![]()
Der nachfolgende Stereckenabschnitt entlohnt aber dann da bereits fertig gestellt, gibt tolle Ausblicke frei hinunter aufs Meer.
Vom Meer aus ging es dann ueber Land Richtung Surigao City. Die gesamte Strecke fuhr ich ohne Helm, interessiert nicht wirklich jemanden hier. Nach einer langgezogenen Kurve erwartete mich eine Polizeikontrolle.
Um die Atmosphaere positiv zu stimmen rief ich dem Beamten beim naeher kommend ein freundliches "Hello sir!" zu. Sogleich aenderte er seine Armhaltung und ich verstand es als weiter fahren. Etwas irritiert unternahm ich erst mal nichts, beschleunigte nicht gleich wieder, schaute zu ihm wie auch seinen Kollegen im Vorueberfahren. Alle schienen gut gestimmt, keiner wollte mich stoppen, ich gab also wieder Gas. Kurze Zeit spaeter realisierte ich, dass mein staendiger Verfolger Thomas nicht im Rueckspiegel zu sehen war. Da ich den Bub nicht im fremden Land aussetzen wollte, wer weiss was passieren wuerde
, machte ich Halt und wartete. Er kam wenige Minuten spaeter angefahren, hielt und brichtete angehalten worden zu sein, seine Papiere wie auch Fuehrerschein wurden inspiziert. Ihr haettet ihn mal erleben sollen als ich vom meiner Durchfahrt berichtete, im Gegensatz zu ihm oben ohne, ha![]()
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hier oft zu sehen, Mopeds mit Dach:

In Surigao City angekommen hies es dann wieder eine Bleibe zu finden. Wir schauten uns ein paar Behausungen an, keine war uns gut genug, meist stickig, muffig und mit 600 Peso zu teuer. Letztendlich checkten wir im Tavern Hotel ein, wohl dem besten Haus am Platze. Das Doppelzimmer mit seperaten Betten mit Meerblick und Fruestueck-Bueffet fuer 2000 Peso war es uns wert.
Unerwartet blieben wir gleich 2 Naechte...nicht alles wird hier berichtet, he he!
Wobei dieser Umstand auch den Vorteil hatte, dass wir insgesamt 3x mal im "Ocean Bounty" essen waren. Dieses Restaurant ist recht unscheinbar, liegt direkt am lokalen Markt - Qualitaet und Angebot wie auch Preise und Service sind unschlagbar
Noch nie habe ich so schmackhafte Meeresfruechte gegessen, wow!!!
leicht zu uebersehen, das "Ocean bounty":

Thomas nutzte die Moeglichkeit um seine Givi-Box fest zu bekommen, die Halterung wurde verstaerkt, ein neuer Traeger angeschweisst. Kostenpunkt: 200 Peso

Am Folgetag war dann die Ueberfahrt nach Siargao angesagt. Die Bikes nahmen wir mit und durften mal wieder in den "Genuss" der philippinischen Buerokratie kommen.![]()
Ein elendige Rennerei von einer Stelle zur anderen, zum Schluss mussten wir dann noch eine Runde fahren um durchs richtige Gate in den Hafen einzufahren...in dem wir ja eigentlich schon drin waren.![]()
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@ 24.10.2012 – 03:21:45
Von Butuan ging es dann weiter. Um nach Surigao an der Nordspitze zu kommen haetten wir auch den direkten Weg nehmen koennen, ca. 140km. Da uns aber Rainer von Tandag an der Pazifikkueste vorgeschwaermt hatte, er holte zuvor dort seine Freundin ab, wollten wir uns einen Eindruck machen.
Allein die Strecke dorthin war herrlich zu fahren, ein Biker-Traum![]()
Ein Teilstueck ist auf ca. 12km Laenge wie folgt: Neigungswinkel fuer die langezogene Kurve einstellen und Gas geben - keine Korrektur notwendig, keine Unebenheiten stoeren den Fahrgenuss! Einzig die Schikanen vor Schulen mindern die Fahrt, machen das Bremsen notwendig.
Herrliche Ausblicke waren zu geniessen:


Schlussendlich am Pazifik angekommen:

Auf dem Weg der Kueste entlang machten wir Halt an der "Britannia Beach" - lohnt sich!

Thomas machte waehrend einer kurzen Regenpause mal kurz seine Bankgeschaefte online per Handy:
Am spaeten Nachmittag erreichten wir Tandag. Der Hunger trieb uns in den "Golden Grill", wahrscheinlich das schoenste Gebaeude des Ortes.
Tandag ist sehr philippinisch, Westler sieht man hier wohl selten. Dennoch ist Grosses geplant wie es scheint, im Moment entsteht eine beeindruckende Promenade am Ufer:

Eine Unterkunft zu finden war dann nicht so leicht. Schlussendlich entschieden wr uns fuer das dem Anschein nach exklusivem Hotel Maria Luisa.


Auch wenn die Zimmer gut ausgestattet sind, alles einen sehr wertigen Eindruck macht, der zu erwartende Service in einem solchen Haus ist nicht existent, auch das Fruehstueck stellt rein gar nichts da. Ergo ein Grund mehr am Folgetag weiterzufahren...
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